Home  l  Impressum  l  Kontakt


Praxistipps zum Thema Strom ...

Alle anzeigen / Alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

a) Die grössten Stromverbraucher

Die Geräte mit dem grössten Verbrauch an elektrischer Energie sind solche die Wärme oder Kälte produzieren. z.B. Kühltruhen und Kühlschränke, Backofen und Kochherd aber auch Waschmaschinen und Tumbler sowie Geschirrspühler.
Hier lohnt es sich besonders energieeffiziente Geräte einzusetzen. Achten sie bei jedem Ersatz dieser Geräte auf die Energieetikette des neuen Gerätes. Topeffiziente Geräte sind mit A++,A+ oder A gekennzeichnet. Der etwas höhere Preis dieser Geräte kann während der Lebensdauer mit den gesparten Stromkosten wieder wettgemacht werden.

Antwort auf/zuklappen

b) Geräte richtig ausschalten

Klein und unscheinbar, so flunkern die kleinen roten und gelben Lämpchen an Ferseher, Stereoanlage, Kaffeemaschinen, PC-Monitoren, Ladegeräten oder anderen immer in grösseren Mengen vorhandenen Kleingeräten. Der Schein trügt. Erstens ist es nicht nur das Lämpchen das am Leben bleibt, sondern oft sind es Stromkreise die so viel Energie benötigen dass Wärme entsteht, und das während der 90% des Tages indem niemand das Gerät benötigt. Achten Sie auf die Temperatur eines solchen Gerätes. Wird das Gerät irgendwo merklich handwarm, frisst es unnötig Strom.
Schalten sie vor diese Geräte eine Schaltuhr oder eine Steckerleiste mit Schalter. So kann wenigstens Nachts, oder mit einem einigen Knopfdruck komplett ausgeschaltet werden.

Antwort auf/zuklappen

c) Kühlen und Gefrieren

Tierfkühlgeräte benötigen viel Energie um den Lagerwaren die Wärme zu entziehen und produzieren dabei selber Wärme. Stellen Sie deshalb eine Kühltruhe in einen unbeheizten Raum. Niemals auf einen Balkon. Im Sommer kämpft sie dort gegen hohe Aussentemperaturen und im Winter könnte die produzierte Wärme in einem unbeheizten Raum für ein besseres Klima sorgen.
Wenn Sie Gefrierprodukte auftauen möchten, können Sie dies auch im Kühlschrank tun. Während des Abtauens kann der Kühlschrank von der tieferen Kälte profitieren.

Kühlschränke sollten dicht sein, überprüfen Sie ob ihr Kühlschrank richtig schliesst. Stellen sie die Temperatur des Kühlschrank nicht zu tief ein. Zwischen 5 -7 Grad sind ideal. Eine Einstellung auf 3 Grad benötigt bereits ca. 15% mehr Energie. Stellen Sie keine warmen Speisen in den Kühlschrank.

Soll ein Kühl- oder Gefriergerät ersetzt werden, achten Sie bitte auf die Energieetikette.
 Energieetikette Kühl- und Gefriergeräte (65kb)

Antwort auf/zuklappen

d) Backen und Kochen

In den meisten Haushalten entfallen durchschnittlich 12 bis 17 % auf den Elektroherd. Zusammen mit den Zusatzgeräten wie Kaffeemaschine, Toaster, Wasserkocher oder Mikrowelle und Backofen können gut 20% des Stromverbrauchs auf den Bereich Kochen und Backen fallen.
Wer in der Küche Gas hat, kann sich glücklich schätzen. Hier können die ökologischen und ökonomischen Vorteile von Gas voll ausgenutzt werden.

Koch-Tipps die jeder kennt ...
Auf jeden Topf gehört ein Deckel. Ein offener Topf benötigt 3 mal mehr Energie.
Das Kochfeld sollte der Grösse des Topfes entsprechen.
Das Kochfeld kann schon einige Minuten vor Ende der Garzeit abgeschaltet werden.
Die Topfunterseite soll gerade, sauber und trocken sein.
Ein sehr effizientes Werkzeug ist hier immer noch der Dampfkochtopf

Back-Tipps die jeder kennt ...
Die Backofentüre während des Backens wenn möglich nicht öffnen.
Auf das Vorheizen kann meist verzichtet werden (Ausser bei empfindlichen Teigen).
Bei Back- und Bratzeiten über 40 Min. kann der Backofen 10 Min. vor dem Ende abgeschaltet werden.

 

Antwort auf/zuklappen

e) Waschen und Trocknen ...

Weil bei einer Waschmaschine viel Wärme produziert wird, sind die Waschtemperaturen massgebend für den Stromverbrauch. Schleudern fällt dabei kaum ins Gewicht. Zum Waschen sollten Sie deshalb möglichst tiefe Temperaturen wählen. Eine 40 Grad-Wäsche verbraucht nur die halbe Strommenge einer 60 Grad-Wäsche und eine Kochwäsche verdoppelt den Stromverbrauch gegenüber der 60 Grad-Wäsche noch einmal.
Nutzen Sie die Ökotaste zur Waschzeitverlängerung, damit wird auch mit niedrigeren Temperaturen ein gutes Waschergebnis erzielt.

Falls Sie eine Wachmaschine ersetzen müssen, achten Sie unbedingt auf die Energieetikette
 Energieetikette Waschmaschine (119kb)

Gegenüber einer Wäscheleine oder Ständer ist der Tumbler sehr bequem aber gegenüber einer Waschmaschine sind Tumbler ob alt oder neu regelrechte Stromfresser. Wei sie elektrisch beheizt werden, brauchen 2 bis 3mal mehr Energie als die Waschmaschine.
Wäscheleine und Ständer sind nach wie vor die kostengünstigste und ökologischste Art der Trocknung. Ist keine Sonne da, braucht Wäsche zum Trocknen vor allem bewegte Luft. Das kann mit einem schwachen 45-Watt Standventilator leicht erreicht werden. Er braucht wenig Strom da er nur Kaltluft umwälzt. An eine Schaltuhr angeschlossen kann sogar Nachttarif genutzt werden. Auf keinen Fall sollten Sie mit einem elektrischen Heizlüfter trocknen, denn hier wäre selbst ein Tumbler wieder günstiger.

Falls Sie eine Tumbler ersetzen müssen, achten Sie unbedingt auf die Energieetikette
 Energieetikette Tumbler (71kb)

Antwort auf/zuklappen

f) Licht und Beleuchtung

Künstliche Lichtquellen beanspruchen zwischen 5 - 10% des Stromverbrauchs im Haushalt.

Versuchen sie deshalb zuerst, möglichst viel Sonnenlicht zu nutzen. Grosse Fenster, helle Einrichtungen und angepasste Raumnutzung können für beachtliche Einsparungen von Kunstlicht verantwortlich sein.

Wenn Kunstlicht dann Energiesparlampen. Diese benötigen ca. 5 mal weniger Energie als herkömmliche, vergleichbare Glühlampen. Zudem wandeln Glüh- und Halogenlampen über 95% ihrer Energie in Wärme um. Vor allem in den Sommermonaten eine lästige Nebenwirkung.

proteco luzern, ökonomie und ökologie im gleichgewicht ...